Berechnung Niederschlagswasser nach DIN 1986-100 — Interaktives Formular
Anlage 2
Berechnung Niederschlagswasser nach DIN 1986-100
Für angeschlossene Flächen A × C < 800 m², bei Flächen ≥ 800 m² ist ein Überflutungsnachweis erforderlich.
Der Regenwasserabfluss Q [l/s] der einzelnen Flächen errechnet sich aus:
Niederschlagsfläche A [m²] × Abflussbeiwert C × Berechnungsregenspende r(5,2) bzw. r(5,5) [l/(s · ha)]
⚠ Bemessungsfläche AxC ≥ 800 m² → Überflutungsnachweis erforderlich!
Dieser Volumenstrom erfordert eine Sammel-, Grundleitung
und Rinne am Übergabepunkt (Grundstücksgrenze) von
Abflussbeiwerte C
Nr.
Art der Flächen
Abflussbeiwert C
1
Wasserundurchlässige Flächen, z. B.
• Dachflächen / Betonflächen / Rampen
1,0
• Befestigte Flächen mit Fugendichtung / Schwarzdecken (Asphalt) / Pflaster mit Fugenverguß
1,0
• Kiesdächer
0,5
• begrünte Dachflächen
für Intensivbegrünungen / Extensivbegrünungen ab 10 cm Aufbaudicke
0,3
für Extensivbegrünungen unter 10 cm Aufbaudicke
0,5
2
Teildurchlässige und schwach ableitende Flächen, z. B.
• Betonsteinpflaster, in Sand oder Schlacke verlegt, Flächen mit Platten
0,7
• Flächen mit Pflaster, mit Fugenanteil > 15%, z. B. 10 cm × 10 cm und kleiner
0,6
• wassergebundene Flächen
0,5
• Kinderspielplätze mit Teilbefestigungen
0,3
• Sportflächen und Dränung
Kunststoff-Flächen, Kunststoffrasen
0,6
Tennenflächen
0,4
Rasenflächen
0,3
3
Wasserdurchlässige Flächen ohne oder mit unbedeutender Wasserableitung, z. B.
• Parkanlagen und Vegetationsflächen, Schotter- und Schlackeboden, Rollkies, auch mit befestigten
Teilflächen, wie
0,0
Gartenwege mit wassergebundener Decke oder
Einfahrten und Einstellplätze mit Rasengittersteinen
0,0
Wird das Niederschlagswasser in mehreren Grundleitungen / Rinnen gesammelt, so sind im Grundleitungsplan an den
jeweiligen Grundleitungen die durchfließenden Volumenströme Q in l/s mit den Σ A×C anzugeben.
Sollte das Berechnungsblatt nicht ausreichen, bitte Beiblatt benutzen.